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Buntes Sommerferienangebot trotz Corona-Beschränkungen


Trotz vieler Herausforderungen hat das Jugendreferat der Gemeinde auch in diesem Jahr ein buntes Programm auf die Beine gestellt, welches den Familien, die ihren Urlaub wegen der Corona-Pandemie zuhause verbringen müssen, etwas Abwechslung bietet.

„Nur wenige Kommunen können in diesem Jahr so ein klassisches Ferienprogramm in Zusammenarbeit mit den Vereinen und ortsansässigen Unternehmen anbieten,“  zeigte sich Christoph Richter, Leiter des Jugendreferats, bei der Vorstellung des Programms erleichtert. Aber in Zeiten der Corona-Pandemie ist natürlich auch hier noch nichts in trockenen Tüchern. Die zahlreichen Hygienevorgaben stellen viele Veranstalter vor große Herausforderungen, so dass auch schon einige von ihnen ihre Angebote zurückziehen mussten.

Ein umfangreiches Hygienekonzept erfordert auch die „Stadt der Kinder“, die gemeinsam mit dem Förderverein Kinder, Jugend und Kultur vom 3. Bis 7. August durchgeführt werden soll. Die Stationen sollen in diesem Jahr für die bis zu 100 Kinder generell großzügiger gestaltet werden, der Zutritt für Eltern bleibt diesmal verwehrt. Diesen Regelungen entsprechend muss das traditionelle Abschluss fest am Freitag entfallen.

Neben ausgedehnten Hol- und Bringzeiten für die Eltern, dem Mittagessen in zwei Schichten, Desinfektionsmöglichkeiten an allen Stationen wird außerdem das bisherige Frühstücksangebot ausgesetzt. Die Kinder sollten also bereits gefrühstückt haben bzw. selbst etwas mitbringen. Am Nachmittag ist ein Kioskverkauf mit abgepackten Lebensmitteln geplant, wie Alexandra Pfeiffer vom Kijuku ausführte.

Das Stattfinden des in der 1. Pfingstwoche geplanten Mitmachzirkus, der nun in der 3. Sommerferienwoche angesetzt wurde, ist von Seiten des Veranstalters noch nicht abschließend bestätigt. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, könnte man von ursprünglichen Veranstaltungsort, der Zielmattenhalle, ins Freie ausweichen. Das Mitmachangebot vom 17. bis 21. August würde voraussichtlich mit den bereits für Pfingsten angemeldeten Kindern durchgeführt, so dass keine Anmeldungen mehr möglich wären.

Auch die Segelfreizeit in Holland steht noch auf tönernen Füßen, hier sprechen derzeit noch die Bestimmungen des Ziellandes gegen eine Durchführung. „Wir werden in vier Wochen noch einmal in Erfahrung bringen, wie die aktuelle Lage dann aussieht“, so Richter. Unproblematisch dagegen gestalte sich das Angebot „Wir drehen einen Film“, welches rund um Jugendhaus und mit einem Außendreh ohnehin im Freien stattfinden könne.   Fix ist auch die „Fahrrad- und Badetour“ zum Rulantica vom 30.07. bis 02.08. inklusive Übernachtung in einer Jugendherberge und im Tipi-Dorf.

Nikolay Tarassenko gab einen Überblick über das Sommerferienspaßprogramm, das zwar natürlich wesentlich abgespeckter daherkommt, aber mit gut 40 Angeboten trotzdem immer noch ein rundes Angebot abgibt – Änderungen natürlich angesichts der aktuellen Entwicklungen vorbehalten. In einem Brief an die Veranstalter hatte das Jugendreferat versucht, neben einer realistischen Darlegung des Aufwands trotzdem die Vereine und Unternehmen zu motivieren, den „nach Angeboten lechzenden Kindern“ etwas Abwechslung in den Sommerferien zu bieten.

Neben einem Tenniscamp, Bouldern, Bogenschießen und Kletterwald wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein Stand Up Paddeling Schnupperkurs angeboten. Dazu kommen kreative  Angebote wie Maskenbau, ein Graffitiprojekt und Instrumente basteln. Anmeldungen sind vom 13. Juli, 12 Uhr bis zum 19. Juli möglich. Die Plätze werden nach dem Zufallsprinzip vergeben, die Teilnehmer bekommen eine Mitteilung über ihren Anmeldestatus.

Eine ausführliche Übersicht gibt es auf www.grenzach-wyhlen.feripro.de/programm/28/anmeldung/veranstaltungen. Das Jugendreferat dankt ausdrücklich auch allen Vereinen und Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Regelungen ihre Angebote leider nicht durchführen können.

Mehr Infos zum diesjährigen Programm des Jugendreferats Grenzach-Wyhlen finden Sie auf www.grenzach-wyhlen.feripro.de/

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