Wandern und Radfahren

Wie wäre es mit einer entspannten Radtour oder Wanderung zwischen Rhein und Dinkelberg?  Am abwechslungsreichen Ufer entlang oder in die grünen, luftigen Höhenzüge? Sie finden bei uns eine Fülle von Angeboten in unmittelbarer Nähe: den Naturpark Südschwarzwald, den Schweizer Jura und das französische Elsass. Im folgenden haben wir interessante Touren für Sie zusammengestellt, vom Markgräflerland bis zum Südschwarzwald. Wer lieber fertige Routen sucht, die Grenzen überschreitet oder seine Touren selbst zusammenstellt, kann die Links zu den Tourenportalen nutzen.
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    Grenzacher Rundweg

    79639 Grenzach-Wyhlen
    Dieser Weg durch den historischen Ortskern von Grenzach gibt eine umfassenden Einblick in die Geschichte, die Kultur und die Vielfalt von Grenzach. Mit dem Start am Rathaus mit Brunnen und der spätgotischen Kirche, und dem alten Fachwerkhaus können Sie das schönste und geschlossenste Ensemble des Markgräflerlandes erkunden. Ein Besuch des Regionalmuseums Römervilla mit seinen antiken Exponaten durch die Schlossgasse mit den ehemaligen Bauernhäusern zum Emilienpark. Dieser wurde Ende des 18. Jahrhundert dank seiner Emilienquelle  fast Heilquelle. Details können Sie im Emilianeum nachlesen. Ein Blick auf die historische Trotte im Rosenpark mit einer kleinen Pause, bevor es dann am Friedhof entlang in die Höhe Richtung Wein und Wald geht. Die Rebgasse bietet schöne Ausblicke über den Ort und den Rhein in die Schweiz und lässt an den Aussichtspunkten der alten Kastanie und dem Hirzenbänkle direkt an den Reben des Grenzacher Hornfelsens besondere Sichtachsen zu. Bei gutem Wetter ist bereits hier Frankreich zu erkennen. Besonderen Ausblick bietet dann nach einem weiteren Aufstieg der Hornfelsen. Wie im Lego-Wunderland können Sie hier Basel von oben beobachten oder die Schleusung der Frachtschiffe auf dem Rhein.
    Durch den Wald geht es dann wieder Richtung Ortskern zurück.

    Hornfelsenrundweg

    79639 Grenzach-Wyhlen

    Diese kurze Wanderung führt uns von Grenzach steil hinauf auf den Hornfelsen und dem Rhein entlang wieder zurück an den Ausgangspunkt. Vom Hornfelsen bietet sich eine schöne Aussicht auf Grenzach, Muttenz, den nördlichen Abschluss des Gempenplateaus, Birsfelder Hafen, Birsfelden, Birstal, Basel und Riehen.
     
    Routenführung
    Die Tour startet bei der Bushaltestelle Grenzach, Hornrain. Via Schlossgasse und Steinweg gelangt man steil aufwärts an den Waldrand und folgt dem Wanderweg hoch zum Hornfelsen. Im Aufstieg fällt besonders der wilde, ausgedehnte Buchsbaumbestand im Unterholz auf. Der Hornfelsen ist Teil des Naturschutzgebietes Grenzacher Buchswald. Auf dem Felsen gibt es eine Schutzhütte und eine Grillstelle mit Picknickplatz. Für den Abstieg folgt man ein kurzes Stück dem Aufstiegsweg und biegt dann rechts ab. So gelangt man durch den südwestlichsten Rebhang des Weinbaugebietes Baden hinunter zum Bahnübergang. Nach einem kurzen Stück dem Rhein entlang gelangt man wieder zum Ausgangspunkt zurück.

    Markgräfler Wiiweg

    Charakter: kurze Strecke durch städtisches Gebiet auf Asphalt und auf Waldwegen mit interessanten Ausblicken über den Rhein und die Wiese. Auf der Etappe  passieren Sie die grüne Grenze und wandern ein Stück des Weges durch die Schweiz.
     
    Routenführung über Schwarzwaldverein 

    Grenzach-Riehen-Ötlingen
    Vom Bahnhof aus kommend geht der Weg leicht bergauf zum historischen Ortskern. An der  evangelischen Kirche vorbei geht es durch die  Rebgasse in Richtung Reben. Am Hirzebänkle, unterhalb des Grenzacher Hornfelsen können Wanderer eine Rast machen und über Basel bis hin in den Schweizer Jura und durch die Burgundische Pforte bis nach Frankreich schauen. Der Grenzacher Hornfelsen als südwestlichster Weinberg Deutschlands ist über die Grenzen hinaus bekannt.
     
    Weiter steil hinauf geht es dann in den durch den naturbelassenen Buchswald mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt Hornfelsen mit Blick über die Metropolregion Basel. Von dort aus entlang breiter Waldwege über die „grüne Grenze“ in die Schweiz.  Abwechslungsreicher Mischwald dominiert dann die Strecke über den Bergrücken bis Sie rechts in den Wenkenpark einbiegen. Schattige Plätze unter alten Baumgruppen wechseln sich ab mit großen Rasenflächen, die in diesem feudalen Park zum Spielen und Ausruhen einladen.
    Weiter geht es auf einer Quartierstrasse durch das Dorfzentrum, in welchem alte Linden in ellipsenförmige Skulpturen eingebettet sind. Unter den Linden schafft eine begehbare Wasserfläche eine angenehme Atmosphäre und lädt zum Verweilen ein.
     
    Sie überqueren nun die Baselstraße, rechts ist die weltberühmte Fondation Beyeler (täglich offen) sowie der KunstRaum, dann geht’s weiter über die Wieseebene und entlang des Flusses Wiese vorbei an dem von den Stararchitekten Herzog & de Meuron mehrfach ausgezeichneten Naturbad, zur deutschen Grenze. Hier kreuzen Sie den 24 Stops Rehberger-Weg, der zum Vitra Design Museum in Weil am Rhein führt.
    Abwechslungsreich durch bunte Schrebergärten, Streuobstwiesen und Weinberge führt der Weg durch die exponierte Lage mit weitem Blick am Hang des Tüllinger Berges entlang dem Weiler Weinweg bis nach Ötlingen, einem der schönsten Dörfer des Markgräflerlandes mit Ausblick in die Basler Bucht.



    Rheinuferweg Hochrheinwanderweg

    79639 Grenzach-Wyhlen
    Auf 24 km führt der Hochrheinwanderweg von Basel nach Rheinfelden am Rhein entlang vom Hörnlizoll am Schwimmbad und dem südlichsten Punkt vorbei bis zum Kraftwerk/Altrhein. Von dort lässt sich der Weg ideal in die Schweiz oder auf Rheinfelder Gemarkung fortsetzen. Der Schwarzwaldverein hat die Etappen mit blau-weisse Raute auf gelbem Grund markiert.

    Genaue Streckenführung finden Sie auf dem Portal des Schwarzwaldvereins
    http://www.wanderservice-schwarzwald.de/

    Westweg des Schwarzwaldvereins: Von Obertüllingen nach Basel (24 km)

    79639 Grenzach-Wyhlen
    Routenführung über Wanderservice Schwarzwald 

    Auf der Schlussetappe des Westweges erwarten den Wanderer zwei landschaftliche Highlights, das wildromantische Ruschbachtal sowie der einzigartige Buchswald bei Grenzach-Wyhlen. Hier zeigt sich der ansonsten so liebliche Dinkelberg von seiner wilden Seite. Steile Hänge, Felsen und rutschige Schluchten sorgen für ein intensives Naturerlebnis, bevor die Kunst- und Kulturstadt Basel den Schlusspunkt setzt.
    Der Abstieg von Oberminseln nach Degerfelden führt durch stille Bachtäler, über aussichtsreiche Bergrücken und entlang abwechslungsreicher Waldränder. Die Ruinen des Römischen Gutshofes nahe Degerfelden zeugen davon, dass die Römer bereits vor über 2000 Jahren die Furchtbarkeit des Dinkelberges zu schätzen wussten. Der Großbach in Degerfelden begleitet den Wanderer bis in die historische Dorfmitte.
    Durch lichten, mit Felsen geschmückten Buchenwald zieht der Westweg von Degerfelden auf schmalen Pfaden hinauf zum Eigenturm. Von hier geht der Blick über den Hochrhein bei Rheinfelden bis ins nahe Schweizer Jura. Hinter Rührberg knickt der Westweg vor der Schweizer Grenze scharf nach links ab und führt hinunter nach Wyhlen. Die Variante durch das Ruschbachtal ist bei trockenem Wetter absolut empfehlenswert.
    Am Ortsrand von Wyhlen beginnt der Grenzacher Buchswald. Er ist einzigartig in Deutschland. Der gesamte Hang bis zum Hornfelsen hoch über dem Grenzacher Horn ist in der unteren Etage mit bis zu fünf Meter hohen, immergrünen Buchsbäumen bewachsen. Darüber bilden Flaumeichen, Ahorn und Buchen das natürliche Dach. Die Buchsbäume, die vermutlich von den Römern mitgebracht wurden, lieben das trocken-warme Klima an dem Steilhang. Der Westweg schlängelt sich als schmaler Pfad auf und ab durch das Dickicht des Buchswaldes. Trittsicherheit ist auf den steilen Passagen unbedingt erforderlich. Vorbei am Rötelsteinfelsen und auf engen Felsbändern führt der Weg auf die Höhe, bevor er nach Grenzach absteigt.
    Letzter Höhepunkt ist der Grenzacher Hornfelsen. Hoch über dem Rhein schweift der Blick auf die Anlagen des Birsfelder Hafens und hinüber nach Basel. Nach steilem Abstieg im Zick-Zack erreicht der Westweg die letzen Ausläufer von Grenzach-Wyhlen und wenig später hinter der Zollstation den Stadtrand von Basel. Am Rheinufer entlang geht es nun bis zum Tinguely-Museum an der Schwarzwaldbrücke und von dort durch die Schwarzwaldstraße zum Ziel am Badischen Bahnhof








    Oberrheinischer Römerradweg

    Mit dem Velo durch die Römerzeit

    79639 Grenzach-Wyhlen
    Die Region rund um Grenzach-Wyhlen und Kaiseraugst hat eine Fülle von großen und kleinen archäologischen Spuren aus der Römerzeit zu bieten. Auf der rechtsrheinischen Seite ist die Grenzacher Römervilla das herausragendste Beispiel für eine ländliche Villa, wie man sie mehrfach im Umkreis von Augusta Raurica finden kann. Auf Grund ihrer luxuriösen Ausgestaltung wird sie als villa urbana eingestuft. Das über den eindrucksvollen Mauern errichtete „Regionalmuseum Römervilla“ bietet einen hervorragenden Einblick in das Leben der Menschen in der Zeit zwischen 80 und 270 nach Christus. Mit dem Veloweg soll diese bedeutende Fundstelle eingebunden werden in das Umfeld der Römerstadt Augusta Raurica, die damals Mittelpunkt der Region war. Es wird auf die wichtigsten und interessantesten Stationen am Wegesrand aufmerksam gemacht, auf noch sichtbare, aber auch nicht mehr sichtbare.
    Autorentipp
    Diese Fahrradtour stellt keine großen Anforderungen. Es gibt kaum Steigungen und die meisten Streckenabschnitte sind verkehrsberuhigt oder verkehrsfrei. Da dies eine Rundstrecke ist, kann man an jeder beliebigen Stelle einsteigen. Bei der Planung muss man allerdings die Fahrzeiten der Fähre als auch die Öffnungszeiten der Römervilla berücksichtigen. Als Picknickplätze empfehlen wir den malerischen Altrhein oder das Ergolzufer. Auch das Amphitheater eignet sich ganz hervorragend als Rastplatz, da es hier Wasser und Toiletten gibt. Wer einkehren will, dem empfehlen wir das an der Strecke gelegene „Gasthaus zum Kraftwerk“ mit seiner schönen Gartenwirtschaft. Auf der deutschen Seite wurden an den Straßenlaternen Aufkleber angebracht. Auf der Schweizer Seite war das nicht möglich.

    Radtour Markgräflerland

    79639 Grenzach-Wyhlen
    Von Grenzach aus geht es westlich in Richtung Basel. Die Schweiz wird erreicht, aber auch gleich wieder in Richtung Norden verlassen. Nachdem man an Efringen-Kirchen vorbeigefahren ist, radelt man am Rhein entlang im Markgräflerland, das für sein schönes Wetter und angenehme Temperaturen bekannt ist.
    Der nördlichste Punkt der Strecke ist Schliengen. Das Terrain wird anspruchsvoller. In Kandern angekommen geht es dann die Scheidegg (550m) hinauf. Dieses Teilstück ist bei den einheimischen Radsportlern sehr beliebt und wird häufig als sportlicher Benchmark verwendet. Auf der Scheidegg besteht die Möglichkeit direkt nach Schlechtenau/Steinen hinabzufahren. Die Strecke hier führt aber weiter hinauf nach Endenburg, Kirchhausen, Lehnacker (700m).
    Die folgende Abfahrt ist anspruchsvoll. Es gibt steile Gefälle, die durch Ortschaften oder auch durch Waldstücke führen. Es empfiehlt sich sehr, die Abfahrt verantwortungsvoll anzugehen.
    Um wieder nach Rheinfelden zu gelangen steht nach Schopfheim und Maulburg die letzte Steigung auf den Dinkelberg (450m) an.