Schulentwicklung

Um auch in Zukunft eine optimale Ausbildung für unsere Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, investiert die Gemeinde als Schulträgerin in die Schullandschaft. 

Anfang an 2015 wurde ein Schulentwicklungsprozess gestartet. Neben mehreren Informationsveranstaltungen wurde auch eine umfangreiche Bedarfserhebung mit über 1.000 Familien durchgeführt. Am Ende dieses Prozesses traf der Gemeinderat die Grundsatzentscheidung, dass beide Grundschulen (Bärenfelsschule und Lindenschule) sich zur Ganztagsgrundschule in Wahlform weiterentwickeln sollen. Die Bärenfelsschule startete den Ganztagesbetrieb zum Schuljahr 2017/18 die Lindenschule zum Schuljahr 2018/19.
Gleichzeitig hob das Land Baden-Württemberg die an der Bärenfelsschule bestehende Werkrealschule 2016 auf.

Grundschulen

Mit diesen Veränderungen verbunden waren umfangreiche bauliche Maßnahmen. Um die Rahmenbedingungen für den Ganztagesbetrieb zu schaffen, wurde 2016/2017 für 2,9 Mio. Euro die Mensa Bärenfelsschule gebaut, die neben dem Mensa-Betrieb auch als Aula und Multifunktionsraum für den zukünftigen Bildungscampus Neue Mitte genutzt werden kann. Daneben wurden an der Bärenfelsschule die Räumlichkeiten der früherne Werkrealschule und einige andere Bestandsräume schrittweise gemäß dem Konzept der Ganztagesgrundschule umgebaut. Die Gemeinde führte als Schulträger zudem umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durch. 2019/20 soll der Schulhof neu gestaltet und attraktiver werden.
In der Lindeschule wurde im Jahr 2018 die Aula zur Mensa umgebaut. Zudem wurden Neigungsräume für den Ganztagesbetrieb im Obergeschoss des Nordtraktes und Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes eingerichtet. 
In den Jahren 2019/20 erfolgen weitere Maßnahmen wie die Sanierung der Turnhalle, brandschutztechnische Ertüchtigungen, die Schaffung eines direkten Gartenzugangs, die Erweiterung des Mensa- und Küchentrakts sowie die Schaffung von Räumlichkeiten für die Ganztagesbetreuung.
Da die Arbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden, können sie zum Großteil nur in den Ferien stattfinden, war eine schrittweise Umsetzung erforderlich macht.

Schulzentrum

Neben dem Umbau der beiden Grundschulen steht ab 2020 als zentrales Projekt die Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums an. Durch den Wegfall der Werkrealschule sind die Schülerzahlen an der Realschule gestiegen. Der starke Zuzug in die Gemeinde schlägt sich ebenfalls in Form eines Klassenzuwachses nieder. Die naturwissenschaftlichen Fachräume entsprechen nicht mehr den Anforderungen an modernen Unterricht und müssen dringend grundlegen erneuert werden. Zudem sind die Lehrerzimmer und Arbeitsplätze viel zu klein und eng dimensioniert. Das Dach ist ebenfalls sanierungsbedürftig. Neben der Sanierung sollen die fehlenden Räume und insgesamt zehn neue Klassenzimmer geschaffen werden, um den mittelfristigen Platzbedarf zu decken. Das beauftragte Planungsbüro hat die Varianten Aufstockung und Neubau geprüft. Nach intensiver Diskussion im Gemeinderat entschied sich das Gremium im Februar 2019 mehrheitlich für eine Aufstockung des Bestandsgebäudes. Die Arbeiten des runf 7,8 Mio. Euro teuren Projektes, das den Schulstandort Grenzach-Wyhlen langfristig sichert, sollen 2020-2023 in mehreren Bauabschnitte erfolgen.
Zuschüsse erhält die Gemeinde aus dem Sanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg (509.000 Euro) sowie aus dem Schaulbauförderprogramm (Zuschussbescheid wird im Herbst 2019 erwartet).

Digitalisierung

Neben den Baumaßnahmen investiert die Gemeinde als Schulträger außerdem umfangreiche Mittel in die Digitalisierung der Schulen. Am Schulzentrum wurden mittlerweile alle Klassenzimmer mit digitaler Infrastruktur versehen. Für das Jahr 2019 ist die Realisierung des Glasfaseranschlusses geplant.