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Verkehrssicherungshieb im Gemeindewald an der Bettinger Straße


In der Woche vom 13. bis 17. Januar fand an der Bettinger Straße im Gemeindewald ein größerer Verkehrssicherungshieb statt. Hintergrund dieses relativ starken Eingriffs war der Umstand, dass die Eschen seit einigen Jahren vom Eschentriebsterben befallen sind und dadurch ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Bei einer Begehung im Frühling wurde festgestellt, dass viele Eschen kaum noch ausgetrieben haben bzw. massiv verkümmerte Kronen aufwiesen, weiterhin war durch Hallimaschbefall an Stammfüßen der Bäume abgestorbenes Holzgewebe sichtbar.  Mit diesen Symptomen ist oft ein - nicht sichtbares - Absterben der Wurzeln verbunden. Das bewirkt, dass Eschen unvermittelt, also auch bei völliger Windstille und ohne äußere Einflüsse, umfallen, was in unbewirtschafteten Wäldern offensichtlich ist.

Entlang  öffentlicher Straßen ist der Waldbesitzer verpflichtet, derartige Sicherheitsprobleme zu beseitigen. Deswegen wurde ein zeitnaher Eingriff in die Bestände unerlässlich: Auf einer Tiefe von etwa 40m wurden zwischen Talstraße und dem Neufeld sämtliche Eschen entfernt, fast alle anderen dort vorhandenen Laubbäume blieben stehen.

In weiten Teilen der bearbeiteten Fläche stehen genügend Buchen, Bergahorn, Spitzahorn, Linden und andere Laubbäume, die zukünftig den Waldbestand prägen werden. In den kleinen Bereichen, in denen nicht mehr genügend Bäume stehen, wird die vorhandene Naturverjüngung in wenigen Jahren einen neuen jungen Waldbestand etabliert haben.