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Presseerklärung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen Wasserschaden Kinderhaus


Ende Juli 2019 gab es im Kinderhaus in Wyhlen aufgrund eines Baumangels einen Wasserschaden, der be­sonders im Krippenbereich erhebliche Schäden verursacht hat. Das Bauamt der Gemeinde Grenzach-Wyhlen arbeitet seither mit Hochdruck daran, die Behebung des Schadens und die Sanierung der betroffenen Gebäudeteile so schnell wie möglich umzusetzen. Betroffen ist insbesondere der neue Krippenbereich des Kinderahauses.
„Es ist unser Ziel, den Betrieb der drei Krippengruppen zum Beginn des neuen Kindergartenjahres in der kommenden Woche im Sinne einer verlässlichen Betreu­ung für die Eltern der Krippenkinder zu gewährleisten“, erklärt Bürgermeister Tobias Benz. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde dafür entschieden, auf dem Basketballplatz neben dem Kinderhaus mit mobilen Raumeinheiten ei­nen provisorischen Krippenbereich mit Gruppen- und Schlafräumen zu errichten. Trotz Ferienzeit und der Kurzfristigkeit der Anfrage wurde mit der Firma Würzburger aus Bad Bellingen ein Anbieter ge­funden, der das Projekt realisieren konnte.

Die mobilen Raumeinheiten wurden bereits in der vergangenen Woche aufgestellt, aktuell laufen der Innenausbau, die Herstellung des Wasser-, Abwasser- und Stromanschlusses sowie dann der Umzug in die Räumlichkeiten. Die mobilen Raumeinheiten waren bis vor kurzem in der Schweiz als Kindergarten im Einsatz. Es handelt sich um vollausgebaute Räume, die komplett eingerichtet sind und auch über Sanitäranlagen verfügen. Die Gemeinde hat mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) als Aufsichtsbehörde die temporäre Auslagerung in die mobilen Raumeinheiten abgestimmt.

In dem Provisorium werden zwei Krippengruppen betrieben werden, die dritte Krippengruppe wird in den Multifunktionsraum des Kinderhauses ausgelagert werden. Das Ziel, eine durchgehende Betreuung sicherzustellen, wird so erreicht.

Infolge des Wasserschadens kam es in Teilen des Kinderhauses zu Schimmelbil­dung. „Wir haben sofort Sachverständige und ein Fachlabor beauftragt, Proben zu nehmen und auch die Luft regelmäßig zu untersuchen“, betont Benz. Die Gesundheit der Kinder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für die Gemeinde an oberster Stelle. Aus diesem Grund wird der betroffene Bereich des Kinderhauses während der ge­samten Sanierungsphase durch Luftschleusen abgetrennt und es erfolgt eine re­gelmäßige Beprobung. Der Kindergarten- und Krippenbetrieb erfolgt nur in Berei­chen des Kinderhauses, für die eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann. Nach heutigem Stand geht die Gemeinde davon aus, dass der Betrieb des Provisoriums bis Ende November erforderlich sein wird. Dies kann sich aber im Verlauf der Sa­nierungsarbeiten noch einmal ändern, da uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Untersuchungsergebnisse der Bausachverständigen vorliegen. Die Kosten des Wasserschadens und für das Provisorium werden von der Versicherung Baufirma übernommen. Die betroffenen Eltern des Kinderhauses wurden zwischenzeitlich von der Gemeinde über den aktuellen Stand der Thematik in einem Schreiben informiert.
 
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